{$plugin.tx_news.config.title} {$plugin.tx_news.config.url} {$plugin.tx_news.config.description} de_DE Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) Sat, 08 Aug 2026 06:02:12 +0000 Sat, 08 Aug 2026 06:02:12 +0000 News news-1966 Tue, 04 Aug 2026 14:31:59 +0000 Assistenz (w/m/d) - Abteilung Verfahrensgrundlagen https://iqtig.org/news/assistenz-w-m-d-abteilung-verfahrensgrundlagen/ Zur Unterstützung unseres multiprofessionellen Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Abteilung „Verfahrensgrundlagen“ eine Assistenz (w/m/d). Zur Unterstützung unseres multiprofessionellen Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Abteilung „Verfahrensgrundlagen“ eine Assistenz (w/m/d).

Die Abteilung „Verfahrensgrundlagen“ umfasst die drei Fachbereiche „Methodik“, „Medizinische Biometrie und Statistik“ sowie „Wissensmanagement“. Damit erfüllt die Abteilung Querschnittsfunktionen zu allen anderen Organisationseinheiten, die an der Entwicklung oder Durchführung von QS-Maßnahmen beteiligt sind.

Ihre Aufgaben:

  • Organisatorische und administrative Aufgaben für die drei Fachbereiche (z. B. beim Projekt- und Fristenmanagement)
  • Organisation der Termine der Abteilung und der drei Fachbereiche
    • Terminmanagement einschließlich Reservierung der Besprechungsräume
    • Vor- und Nachbereitung
  • Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen (intern sowie mit Externen) und Expertenbeteiligung (z. B. Beteiligungsverfahren)
    • Vor- und Nachbereitung (z. B. Vertraulichkeitserklärungen und Interessenskonflikterklärungen einholen und verwalten)
    • Korrespondenz (z. B. Einladungs- und Rückmeldungswesen, Aufwandserstattung)
    • Fristenmanagement
  • Verwaltung von digitalen Funktionspostfächern sowie physischer Postbearbeitung
  • Unterstützung der wissenschaftlichen Mitarbeitenden durch Zuarbeiten 
    • Erstellung und Optimierung von Präsentationen, inklusive Abbildungen
    • redaktionelle Tätigkeiten bei der Berichterstellung u. a. zur Herstellung von Barrierefreiheit
    • Recherchetätigkeiten
    • Unterstützung bei der Dokumentation von Ergebnissen 

Unsere Anforderungen:

  • Ausbildung in einem kaufmännischen oder vergleichbaren Beruf
  • Sehr gutes kommunikatives Geschick und ausgeprägte Teamfähigkeit
  • Sehr gute Rechtschreibkenntnisse erforderlich
  • Fähigkeit zum eigenständigen und strukturierten Arbeiten
  • Freude an der Mitwirkung bei der Gestaltung und Umsetzung von neuen Prozessen
  • Sicherer Umgang mit den gängigen MS Office-Produkten sowie Erfahrung mit Online-Kommunikations- und Konferenzsystemen (z. B. Teams)
  • Berufserfahrung in einem Unternehmen / einer Institution im Gesundheitswesen oder einem Verband ist von Vorteil
  • Englischkenntnisse sind von Vorteil

Unser Angebot:

  • Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis
  • Flexible Arbeitszeiten mit der Möglichkeit zum mobilen Arbeiten (i. d. R. 3 Tage/Woche)
  • Ein attraktives Vergütungspaket nach dem Tarifvertrag für die Beschäftigten des TV MD
  • Jahressonderzahlung in Form von Weihnachtsgeld
  • Eine zusätzliche betriebliche Altersversorgung sowie vermögenswirksame Leistungen 
  • Zuschuss zum Deutschlandticket
  • 30 Tage Urlaub pro Jahr, zusätzlich arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember

Haben Sie Interesse? Dann senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen einschließlich Lebenslauf und Zeugnissen (ausschließlich als PDF) mit dem Betreff „VG26AH04“ unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung per E-Mail an die Leiterin der Abteilung „Verfahrensgrundlagen“, Frau Dr. Klein (bewerbung@iqtig.org). 

Hinweise zum Datenschutz im Rahmen Ihrer Bewerbung finden Sie unter: https://iqtig.org/datenschutz/

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Stellenangebote Voll- und Teilzeit
news-1965 Mon, 03 Aug 2026 11:52:06 +0000 Studentischer Mitarbeiter (w/m/d) im Fachbereich Evaluation https://iqtig.org/news/studentischer-mitarbeiter-w-m-d-im-fachbereich-evaluation/ Zur Unterstützung unseres Teams im Fachbereich Evaluation suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt für max. 40 Stunden im Monat einen Studentischen Mitarbeiter (w/m/d). Zur Unterstützung unseres Teams im Fachbereich Evaluation suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt für max. 40 Stunden im Monat einen 

Studentischen Mitarbeiter (w/m/d).

Ihre Aufgaben:

  • Literaturrecherche und -analyse sowie Aufarbeitung von Hintergrundinformationen 
  • Unterstützung bei Datenaufbereitung und ‑auswertung
  • Unterstützung bei Befragungen (Vorbereitung und Durchführung)
  • Unterstützung bei organisatorischen Aufgaben und Bürotätigkeiten
  • Unterstützung bei der Erstellung und Formatierung von wissenschaftlichen Berichten, Vorlagen und Präsentationen 
  • Mitarbeit bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Workshops 

Unsere Anforderungen:

  • Immatrikuliert als Studentin/Student (B.A. oder M.A.) in einem sozial- oder wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang (u. a. Sozial-, Gesundheits- oder Pflegewissenschaften; Public Health) im Studiengang Psychologie, Medizin oder medizinisches Informationsmanagement (z. B. Digital Health) oder vergleichbar
  • Sie haben noch mindestens 2 Semester Zeit, uns zu unterstützen
  • Sicherer Umgang mit MS Office (v. a. MS Word, MS Excel und Power Point)
  • Interesse an softwaregestützter Datenaufbereitung, Affinität zu Zahlen und quantitativen Auswertungen
  • Grundkenntnisse im wissenschaftlichen Arbeiten
  • Eigenständige, zuverlässige und sehr sorgfältige Arbeitsweise

Unser Angebot:

  • Flexible Arbeitszeiten, die sich gut mit dem Studium vereinbaren lassen
  • Moderne Arbeitsbedingungen und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten, wenn es die Aufgaben erlauben
  • Ein freundliches Betriebsklima
  • Eine langfristige Zusammenarbeit
  • Der Brutto-Stundenlohn beträgt 15,00 €.

Haben Sie Interesse? Dann senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen einschließlich Lebenslauf und Zeugnissen (ausschließlich als PDF) per E-Mail an die Leiterin des Fachbereichs Evaluation, Frau Dr. Julia Röttger (bewerbung@iqtig.org). 

Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung an, wie viele Stunden pro Woche Sie tätig sein können.

Hinweise zum Datenschutz im Rahmen Ihrer Bewerbung finden Sie unter 
https://iqtig.org/datenschutz/.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Stellenangebote Studierende
news-1964 Mon, 03 Aug 2026 07:58:00 +0000 IQTIG erweitert Expertengremium auf Bundesebene im QS-Verfahren Gynäkologische Operationen (QS GYN-OP) https://iqtig.org/news/iqtig-erweitert-expertengremium-auf-bundesebene-im-qs-verfahren-gynaekologische-operationen-qs-gyn-op/ Berlin, 3. August 2026 - Ab dem 1. Januar 2027 werden zur Abbildung der Versorgungsqualität im QS-Verfahren Gynäkologische Operationen (QS GYN-OP) auch Daten aus der Patientenbefragung Hysterektomie genutzt. Gemäß § 15 der themenspezifischen Bestimmungen in Verbindung mit Teil 1 § 26 der DeQS-RL ist die Einbindung von Expertinnen und Experten vorgesehen. Für die Patientenbefragung dieses QS-Verfahrens suchen wir für die Patientenbefragung Hysterektomie wissenschaftliche Vertreterinnen und Vertreter übergeordneter Fachdisziplinen mit besonderer Expertise im Bereich der Patientenzentrierung oder dem Shared Decision Making (SDM).
Die Expertinnen und Experten müssen über die für das Verfahren relevante inhaltlich-praktische Erfahrung verfügen, um bei der Einordnung der Ergebnisse der Qualitätsindikatoren der Patientenbefragung mit Blick auf die Bedeutung für Patientinnen und Patienten zu unterstützen. Der Fokus liegt dabei auf der Reflexion der Ergebnisse der Qualitätsindikatoren der Patientenbefragung vor dem Hintergrund möglicher Zusammenhänge mit den Strukturen und Prozessen bei den Leistungserbringern im Kontext der gynäkologischen Versorgung und dem Shared Decision Making.
Wissenschaftliche Expertinnen und Experten weisen Kenntnisse und Erfahrungen im übergeordneten Versorgungskontext dieses QS-Verfahrens auf, z. B. in den Bereichen Epidemiologie, Versorgungsforschung, Sozialmedizin oder Public Health (kontextbezogene Expertise). 

Darüber hinaus sollten die Expertinnen und Experten innerhalb der vergangenen drei Jahre vor ihrem Mitwirken im Expertengremium im entsprechenden Forschungsbereich in Deutschland tätig gewesen sein. Im Interesse von fokussierten Beratungen der Qualitätssicherung und -förderung nach §§ 136 ff. SGB V sind Kenntnisse der Qualitätssicherung, des internen Qualitätsmanagements und der evidenzbasierten Medizin erforderlich. 
Die Expertinnen und Experten werden vom IQTIG zur fachlichen Beratung des QS-Verfahrens Gynäkologische Operationen (QS GYN-OP) kontinuierlich miteinbezogen. Voraussichtlich werden jährlich mindestens zwei Sitzungen (Frühjahr, Herbst) des Expertengremiums auf Bundesebene stattfinden.
Zusätzliche Informationen zur Bewerbung finden Sie unten stehend im Downloadbereich.
Bitte reichen Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 25. September 2026 ein:
experten-verfahrensmanagement(at)iqtig.org.
Bewerbungen in Papierform können leider nicht berücksichtigt werden. 
Vielen Dank.

 

 

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Aufrufe für Expertengremien auf Bundesebene Aktuelles
news-1963 Mon, 06 Jul 2026 12:00:00 +0000 Evaluation der Mindestmengenregelungen für Komplexe Eingriffe am Organsystem Ösophagus: IQTIG richtet Experten-Workshop aus https://iqtig.org/news/evaluation-der-mindestmengenregelungen-fuer-komplexe-eingriffe-am-organsystem-oesophagus-iqtig-richtet-experten-workshop-aus/ Berlin, 6. Juli 2026 - Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das IQTIG mit der Evaluation der Mindestmengenregelungen für Komplexe Eingriffe am Organsystem Ösophagus (Mm-R Ösophagus) beauftragt. Ziel der Evaluation ist es, die Auswirkungen der geänderten Regelung auf die Versorgungsqualität zu untersuchen. Zur Diskussion der Ergebnisse lädt das IQTIG Ärztinnen und Ärzte mit fachlicher Expertise zu einem Workshop ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops sollten über aktuelles Wissen sowie nachweislich über klinisch-praktische und/oder wissenschaftlich-fachliche Erfahrung im Bereich Komplexer Eingriffe am Organsystem Ösophagus verfügen. Idealerweise sind die Expertinnen und Experten direkt an der Umsetzung der Mm-R Ösophagus beteiligt oder ihre Arbeit wird maßgeblich davon beeinflusst. Der Workshop findet am 9. Dezember 2026 von 10:00 bis 16:00 Uhr statt und ist als hybride Veranstaltung konzipiert – in Präsenz in den Räumlichkeiten des IQTIG oder alternativ zur online Teilnahme.Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist begrenzt. Eine Bewerbung ist bis zum 21. August 2026 möglich. Weitere Informationen sowie detaillierte Unterlagen finden Sie untenstehend.Bei Interesse an einer Teilnahme senden Sie bitte Ihre vollständigen Unterlagen an: evaluation-mindestmenge(at)iqtig.org.  Aktuelles news-1961 Wed, 01 Jul 2026 00:01:00 +0000 Dr. Thilo Grüning neuer Leiter des IQTIG https://iqtig.org/news/dr-thilo-gruening-neuer-leiter-des-iqtig/ Berlin, 1. Juli 2026 – Wechsel an der Spitze des IQTIG: Dr. med. Thilo Grüning hat sein Amt als Leiter des Instituts angetreten. Dr. Grüning, MSc (Jahrgang 1962) ist Facharzt für Anästhesiologie mit langjähriger klinischer Erfahrung in der Intensivmedizin und Transplantationsmedizin an der Charité und weiteren Kliniken in Deutschland und England, darunter acht Jahre als Chefarzt im Kollegialsystem an einer Universitätsklinik in London.  Wissenschaftlich hat er u.a. zu intensivmedizinischen Themen und im Bereich Public Health gearbeitet. Er leitete die Abteilung Qualitätssicherung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und zuletzt den Geschäftsbereich „Qualität der Versorgung und Psychiatrie“ der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Dr. Grüning wird mit seiner langjährigen Erfahrung die mit der Weiterentwicklung der gesetzlichen Qualitätssicherung verbundene Neuausrichtung des Instituts umsetzen.

Komplettiert wird die Neuaufstellung des IQTIG durch Dr. med. Alexandra Ramshorn-Zimmer. Sie wird das Institut ab 1. November 2026 als stellvertretende Institutsleiterin verstärken. 
Mit dieser Besetzung setzt der IQTIG-Stiftungsvorstand auf ein Leitungsteam, das die weitere fachliche und strategische Entwicklung des Instituts in enger Zusammenarbeit gestalten wird. In der Personalentscheidung ist zugleich die perspektivische Übernahme der Institutsleitung zum 1. Januar 2030 vorgesehen.
Dr. Ramshorn-Zimmer, MHBA, (Jahrgang 1979), ist Fachärztin für Innere Medizin mit langjähriger klinischer und organisatorischer Erfahrung an zentralen Schnittstellen der Gesundheitsversorgung. Seit 2023 leitete sie das Klinische Prozessmanagement im Bereich Medizinmanagement am Universitätsklinikum Leipzig. 

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Aktuelles
news-1960 Wed, 24 Jun 2026 07:39:00 +0000 10. IQTIG-Tätigkeitsbericht informiert über Umsetzung der externen Qualitätssicherung im Jahr 2025 https://iqtig.org/news/10-iqtig-taetigkeitsbericht-informiert-ueber-umsetzung-der-externen-qualitaetssicherung-im-jahr-2025/ Berlin, 24. Juni 2026 - Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat seinen Tätigkeitsbericht 2025 vorgelegt. Darin informiert das Institut darüber, wie es die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragten Qualitätssicherungsverfahren (QS-Verfahren) im abgelaufenen Kalenderjahr durchgeführt hat. Daneben gibt der Tätigkeitsbericht einen Überblick über die vom IQTIG angefertigten Berichte und weiteren Arbeitsergebnisse. Der Tätigkeitsbericht erscheint jährlich und steht kostenlos zum Download zur Verfügung. „Das IQTIG hat 2025 sein 10-jähriges Jubiläum gefeiert und aus diesem Anlass kann ich feststellen: Die datengestützte Qualitätssicherung ist auf einem guten Weg“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Auf diesem guten Fundament kann das Institut weiter aufbauen und die Qualitätssicherung der Zukunft gestalten – gemeinsam und in Abstimmung mit dem G‑BA und all seinen Trägerorganisationen. Wir wissen, was eine gute und effiziente Qualitätssicherung leisten kann und muss, um die stationäre und ambulante Versorgung zu unterstützen, zum Wohle der Patientinnen und Patienten und derjenigen, die sie behandeln. Diesen vor zehn Jahren eingeschlagenen Weg kann das IQTIG weitergehen: immer engagiert, stets kritisch und mit fundierter wissenschaftlicher Expertise“, so Prof. Claus-Dieter Heidecke. 
Das IQTIG 2025 in ausgewählten Zahlen
Im Jahr 2025 hat das IQTIG insgesamt 16 QS-Verfahren gemäß der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL) des G-BA durchgeführt. Hinzu kamen drei Strukturabfragen und zwei Stichprobenziehungen. Für die gesetzliche Qualitätssicherung wurden mehr als 4,7 Millionen Daten ausgewertet (Erfassungsjahr 2024). Insgesamt 51 Projekte, Berichte und spezifische Verfahren konnten abgeschlossen bzw. teilabgeschlossen werden. Der G-BA hat dem IQTIG im vergangenen Kalenderjahr 13 Neuaufträge erteilt, darunter drei neue Spezifikationen. Der Verfahrenssupport des IQTIG hat, als erster Ansprechpartner für alle an der datengestützten Qualitätssicherung Beteiligten, im Jahr 2025 etwa 16.000 Außenkontakte gehabt. Zum 31. Dezember 2025 hat das IQTIG 231 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Wichtige Themen des IQTIG im Jahr 2025

  • Das IQTIG hat 2025 sein 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Aus diesem Anlass hatte das Institut zu einem Symposium ins Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin eingeladen. Thema der Veranstaltung: „Externe Qualitätssicherung und ihre Rolle im Gesundheitswesen in Deutschland“. Daran an schloss sich eine Festveranstaltung mit hochrangigen Gästen aus Wissenschaft, Medizin, Patientenvertretung und Politik. 
  • 2025 wurde das IQTIG erstmals ISO-zertifiziert. Dazu hat das Institut die Prüfungen zu Doppel-Zertifizierungen nach den internationalen Normen ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und ISO 27001 (Informationssicherheit) erfolgreich absolviert. Das Audit bestätigte die hohe Wirksamkeit der im IQTIG etablierten Strukturen, Prozesse und Steuerungsmechanismen im Rahmen des Integrierten Managementsystems.
  • Seit dem 1. Januar 2026 führt das IQTIG im Auftrag des G-BA das neue QS-Verfahren Diagnostik und Therapie der Sepsis (QS Sepsis) durch. Im Berichtsjahr des Tätigkeitsberichts (2025) hat das IQTIG die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass das neue Verfahren seit dem Jahreswechsel planmäßig im Regelbetrieb durchgeführt werden kann.
  • Das IQTIG war auch 2025 am vom Bundesgesundheitsministerium initiierten Bundes-Klinik-Atlas beteiligt. Mithilfe des Online-Portals sollen Patientinnen und Patienten die Qualität medizinischer Leistungen besser vergleichen können. 

Diese Pressemitteilung steht auch als PDF-Download zur Verfügung.

 

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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1956 Fri, 19 Jun 2026 08:07:00 +0000 Barrierefreie Patientenbefragung im QS-Verfahren PCI: IQTIG sucht englischsprachige bzw. türkischsprachige Patientinnen und Patienten für Interviews https://iqtig.org/news/barrierefreie-patientenbefragung-im-qs-verfahren-pci-iqtig-sucht-englischsprachige-bzw-tuerkischsprachige-patientinnen-und-patienten-fuer-interviews/ Berlin - 19. Juni 2026 - Das IQTIG entwickelt im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) Patientenbefragungen. Ein bereits bestehender, mit Patientinnen und Patienten geprüfte deutscher Fragebogen wurde nun ins Türkische und Englische übersetzt. Um zu prüfen, ob der übersetzte Fragebogen weiterhin verständlich ist, möchten wir Online-Interviews führen. Das IQTIG wurde am 7. Mai 2025 vom G-BA mit der Umsetzung einer barrierefreien Patientenbefragung im Verfahren QS-PCI beauftragt. Dafür sucht das IQTIG Patientinnen und Patienten, die mindestens 18 Jahre alt sind und deren Muttersprache Englisch oder Türkisch ist. Die Telnehmerinenn und Teilnehmer müssen eine perkutane Koronarintervention oder Koronarangiographie in Deutschland erhalten haben, die von einer gesetzlichen Krankenkasse bezahlt wurde. Die Interviews sollen von Ende Juli bis Anfang September 2026 online über ein datenschutzkonformes Videokonferenzsystem durchgeführt werden und dauern circa 60 bis 90 Minuten. 

Für die Teilnahme zahlt das IQTIG eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro. 
Haben Sie Interesse an einem Interview teilzunehmen und uns Ihre Erfahrungen mitzuteilen? Dann melden Sie sich bitte per E-Mail unter: E-Mail: befragung-pci(at)iqtig.org. Halten Sie für die Registrierung zu den Interviews bitte Angaben zur Art und Zeitpunkt des Eingriffs bereit.
Bei Fragen steht Ihnen Projektleiterin Dr. Linn-Brit Bade unter der oben angegebenen Mailadresse gerne zur Verfügung. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

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Aktuelles
news-1962 Mon, 15 Jun 2026 04:32:55 +0000 Arzt (w/m/d) - Abteilung Verfahrensmanagement https://iqtig.org/news/arzt-w-m-d-abteilung-verfahrensmanagement/ Zur Unterstützung unseres „Ärztlichen Kompetenzteams“ in der Abteilung Verfahrensmanagement suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen erfahrenen Arzt (w/m/d). Zur Unterstützung unseres „Ärztlichen Kompetenzteams“ in der Abteilung Verfahrensmanagement suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen erfahrenen Arzt (w/m/d).

Die Abteilung „Verfahrensmanagement“ ist - im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) - für die regelkonforme Durchführung und Pflege der Verfahren der gesetzlichen Qualitätssicherung im Gesundheitswesen zuständig. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Vertretern und Vertreterinnen aus Krankenhäusern, Krankenkassen, Patientenorganisationen sowie niedergelassenen Ärzten und Ärztinnen.

Ihre Aufgaben:

  • Ärztliche Begutachtung der medizinisch-fachlichen Aspekte in den QS-Verfahren im Regelbetrieb und Beratung der Verfahrensteams bei der Pflege und Weiterentwicklung der QS-Verfahren
  • Ärztliche Beratung im Rahmen der Entwicklung von datengestützten QS-Verfahren einschließlich Patientenbefragungen, fachliche Vertretung in Gremien der Selbstverwaltung
  • Verantwortung für den Austausch mit externen Experten, die Moderation von Expertengremien, Durchführung kollegialer Gespräche und Begehungen bei Leistungserbringern
  • Mitwirkung an der Konzeption, Erstellung und fachlichen Qualitätssicherung von Ergebnisberichten für unterschiedliche Zielgruppen
  • Übernahme der Leitung von Querschnitts- oder Sonderprojekten 
  • Fachliche Vertretung und Präsentation von Verfahren/Projekten sowie ihren Ergebnissen in den Gremien der Selbstverwaltung, insbesondere des G-BA sowie ggf. Betreuung der entsprechenden AG des G-BA 
  • Vorträge auf Fachkongressen oder in Gremien der wissenschaftlichen Fachgesellschaften sowie Mitarbeit an wissenschaftlichen Veröffentlichungen

Als Mitglied des „Ärztlichen Kompetenzteams“ arbeiten Sie eng mit den multiprofessionellen Verfahrens- und Projektteams zusammen und werden dabei durch weitere Organisationseinheiten des Instituts wie Biometrie, IT, Methodik, Sozialdaten und Wissensmanagement unterstützt.

Unsere Anforderungen:

  • Abgeschlossenes Medizinstudium und Approbation als Arzt (w/m/d)
  • mehrjährige Berufserfahrung in der direkten ambulanten und/oder stationären Patientenversorgung in der Inneren Medizin, Anästhesiologie oder Chirurgie (fortgeschrittene oder abgeschlossene Facharztweiterbildung von Vorteil)
  • Kenntnisse in evidenzbasierter Medizin und/oder wissenschaftlicher Forschung sind von Vorteil
  • Abschluss in Public Health, Gesundheitsmanagement oder eines vergleichbaren Studiengangs sind von Vorteil
  • Erfahrungen im Qualitätsmanagement, in der Qualitätssicherung, im Medizincontrolling oder in der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen sind von Vorteil 
  • Datenaffinität und solide Grundkenntnisse aus den Bereichen Statistik und Datenmanagement
  • Sicherer Umgang mit der Standard-IT eines wissenschaftlichen Arbeitsplatzes 
  • Hohe Sprachkompetenz in der Erstellung wissenschaftlicher Berichte und Gutachten 
  • Einsatzbereitschaft, Freude an der Erschließung neuer und komplexer Inhalte sowie eine selbstständige und lösungsorientierte Arbeitsweise 
  • Kommunikatives Geschick und ein sicheres Auftreten 

Unser Angebot:

  • Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis
  • Flexible Arbeitszeiten mit der Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
  • Ein attraktives Vergütungspaket nach dem Tarifvertrag für die Beschäftigten des TV MD
  • Jahressonderzahlung in Form von Weihnachtsgeld
  • Eine zusätzliche betriebliche Altersversorgung sowie vermögenswirksame Leistungen
  • Zuschuss zum Deutschlandticket
  • 30 Tage Urlaub pro Jahr, zusätzlich arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember
  • Ein spannendes Themenfeld im Gesundheitswesen

Haben Sie Interesse? Dann senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen einschließlich Lebenslauf und Zeugnissen (ausschließlich als PDF) mit dem Betreff „VM26JF11“ unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung per E-Mail an die Leiterin der Abteilung Verfahrensmanagement Frau Eva Sellge (bewerbung@iqtig.org). 

Hinweise zum Datenschutz im Rahmen Ihrer Bewerbung finden Sie unter: https://iqtig.org/datenschutz/

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Stellenangebote Voll- und Teilzeit
news-1959 Wed, 03 Jun 2026 09:36:07 +0000 Studentischer Mitarbeiter (w/m/d) im User-Helpdesk https://iqtig.org/news/studentischen-mitarbeiter-w-m-d-im-user-helpdesk/ Zur Unterstützung unseres Teams im Bereich Technische Koordination in der IT-Abteilung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt für 20 Stunden/Woche einen Studentischen Mitarbeiter (w/m/d). Zur Unterstützung unseres Teams im Bereich Technische Koordination in der IT-Abteilung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt für 20 Stunden/Woche einen

Studentischen Mitarbeiter (w/m/d).

Ihre Aufgaben:

  • Erste Anlaufstelle für unsere internen Benutzer im User-Helpdesk vor Ort
  • Annahme von Störungsmeldungen und Serviceanfragen per Telefon, E-Mail und Ticketsystem
  • Installation, Konfiguration und Support von Desktops, Notebooks, Druckern etc.
  • Problemanalyse, Lösungsfindung und Störungsbeseitigung in Abstimmung mit der IT-Systemadministration
  • Unterstützung bei der Durchführung von Präsenzveranstaltungen, Online-Konferenzen und hybriden Formaten
  • Unterstützung der Mitarbeitenden bei der Arbeit mit den bereitgestellten IT-Diensten

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Anforderungen:

  • Eingeschriebener Student (w/m/d) in vorzugsweise technischen Fachbereichen der Informatik, auch als Kombinationsstudium mit anderen technischen Fachrichtungen
  • IT-Kenntnisse im Bereich Hardware und Software
  • Gute Kenntnisse hinsichtlich der Microsoft-Betriebssysteme und Clientapplikationen
  • Sichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

Unser Angebot:

  • Flexible Arbeitszeiten, die sich gut mit dem Studium vereinbaren lassen
  • Moderne Arbeitsbedingungen und Möglichkeiten zum teilweisen mobilen Arbeiten
  • Ein freundliches Betriebsklima
  • Eine langfristige Zusammenarbeit
  • Die Möglichkeit, auch Praktika und Studienarbeiten mit dem IQTIG erstellen zu können
  • Der Brutto-Stundenlohn beträgt 15,00 €.

Haben Sie Interesse? Dann senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen einschließlich Lebenslauf und Zeugnissen (ausschließlich als PDF) per E-Mail an Frau Gesine Chatfield (bewerbung@iqtig.org). 

Hinweise zum Datenschutz im Rahmen Ihrer Bewerbung finden Sie unter
https://iqtig.org/datenschutz/.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Stellenangebote Studierende
news-1955 Thu, 28 May 2026 10:45:00 +0000 QS-Verfahren im Regelbetrieb: IQTIG veröffentlicht endgültige Rechenregeln für das Auswertungsjahr 2026 https://iqtig.org/news/qs-verfahren-im-regelbetrieb-iqtig-veroeffentlicht-endgueltige-rechenregeln-fuer-das-auswertungsjahr-2026/ Berlin, 28. Mai 2026 - Das IQTIG hat die endgültigen Rechenregeln für das Auswertungsjahr 2026 veröffentlicht. Rechenregeln beschreiben, wie die in den Qualitätssicherungsverfahren nach der “Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung” (DeQS-RL) eingesetzten Qualitätsindikatoren und Kennzahlen berechnet und welche Datenquellen genutzt werden. Sie werden unterschieden in  prospektive und endgültige Rechenregeln. Die prospektiven Rechenregeln werden im Vorjahr des Erfassungsjahres vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossen und vom IQTIG veröffentlicht. Das erhöht für alle, die an den QS-Verfahren beteiligt sind, die unterjährige Transparenz. Dazu gehören zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen und Softwareanbieter.
Die Bezeichnung der prospektiven Rechenregeln orientiert sich am Erfassungsjahr: 2025 wurden die prospektiven Rechenregeln der Verfahren für das Erfassungsjahr 2026 veröffentlicht. 

Die prospektiv definierten Rechenregeln werden im Jahr der Auswertungserstellung basierend auf den aktuellen fachlichen Erkenntnissen und Erfordernissen noch einmal überprüft, gegebenenfalls angepasst und nach entsprechendem G-BA-Beschluss als endgültige Rechenregeln auf der Website des IQTIG veröffentlicht. 
Da sich die endgültigen Rechenregeln auf die dazugehörige Auswertung beziehen, orientiert sich ihre Bezeichnung am Auswertungsjahr: 2026 wurden die endgültigen Rechenregeln der Verfahren für das Auswertungsjahr 2026 (eRR 2026) veröffentlicht. Zusätzlich enthalten ausschließlich die endgütigen Rechenregeln die Risikomodelle, da erst nach Abschluss eines Erfassungsjahres die definitiven Einflussfaktoren im Risikomodell abgebildet werden können.
Aufgrund des Bezugs zur dazugehörige Auswertung  orientiert sich die  Bezeichnung der endgültigen Rechenregeln am Auswertungsjahr: 2026 wurden die endgültigen Rechenregeln der Verfahren für das Auswertungsjahr 2026 (eRR AJ 2026) veröffentlicht.

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Aktuelles
news-1957 Fri, 22 May 2026 11:31:00 +0000 Methodensymposium des IQTIG zur Eignung von Qualitätsindikatoren https://iqtig.org/news/methodensymposium-des-iqtig-zur-eignung-von-qualitaetsindikatoren/ Berlin, 26. Mai 2026 – Am 11. Mai 2026 hat IQTIG ein Symposium zum Thema „Eignung von Qualitätsindikatoren" veranstaltet. Eingeladen waren vor allem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Praktikerinnen und Praktiker in der Qualitätssicherung sowie Vertreterinnen und Vertreter der an der Qualitätssicherung beteiligten Institutionen. Das IQTIG präsentierte einerseits die Eignungskriterien, mit denen das Institut Qualitätsindikatoren im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gegenwärtig entwickelt und bewertet. Andererseits wurden die Neuansätze des IQTIG zur Weiterentwicklung der Eignungskriterien und ihrer Anwendung bei der Entwicklung und im Regelbetrieb debattiert.

Nach einem Impulsreferat zu den verschiedenen Handlungsanschlüssen von Messungen anhand von Qualitätsindikatoren wurden einzelne Eignungskriterien thematisiert. Die Sessions umfassten insbesondere die Bedeutung für Patientinnen und Patienten, das Verbesserungspotenzial einzelner Qualitätsindikatoren, die Angemessenheit der Risikoadjustierung sowie die Datenqualität. Abgerundet wurde das Methodensymposium durch eine Betrachtung der Eignung ganzer Sets an Indikatoren. Die Impulse und Diskussionen aus der Veranstaltung werden vom IQTIG aufgegriffen und ggf. bei der anstehenden Aktualisierung der „Methodischen Grundlagen“ berücksichtigt.
Ausgewählte Veranstaltungsinhalte finden Sie unten stehend.

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Veranstaltungen Veranstaltungen des IQTIG
news-1931 Tue, 05 May 2026 12:18:00 +0000 Dr. Thilo Grüning und Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer übernehmen Leitung des IQTIG / Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke verlässt zum 30. Juni 2026 das Institut https://iqtig.org/news/dr-thilo-gruening-und-dr-alexandra-ramshorn-zimmer-uebernehmen-leitung-des-iqtig-prof-dr-claus-dieter-heidecke-verlaesst-zum-30-juni-2026-das-iqtig/ Berlin, 21. Mai 2026 – Dr. Thilo Grüning tritt am 1. Juli seinen Dienst als neuer Leiter des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) an. Zum 1. November 2026 wird Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer zunächst als stellvertretende Institutsleiterin antreten; in dieser Personalentscheidung ist zugleich die perspektivische Übernahme der Institutsleitung zum 1. Januar 2030 vorgesehen.  Mit dieser Besetzung setzt der IQTIG-Stiftungsvorstand auf ein Leitungsteam, das die weitere fachliche und strategische Entwicklung des Instituts in enger Zusammenarbeit gestalten wird. Das teilte der Sprecher des Vorstands der Stiftung für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, Martin Hendges (Vorsitzender des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung), am Donnerstag in Berlin mit. Die neue Leitung ist zuvor vom Vorstand des IQTIG auf Vorschlag des Stiftungsrats einstimmig beschlossen worden.
Dr. med. Thilo Grüning, MSc, Jahrgang 1962, ist Facharzt für Anästhesiologie mit langjähriger klinischer Erfahrung in der Intensivmedizin und Transplantationsmedizin an der Charité und weiteren Kliniken in Deutschland und England, darunter acht Jahre als Chefarzt im Kollegialsystem an einer Universitätsklinik in London. Wissenschaftlich hat er u.a. zu intensivmedizinischen Themen und im Bereich Public Health gearbeitet. Er leitete die Abteilung Qualitätssicherung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und zuletzt den Geschäftsbereich „Qualität der Versorgung und Psychiatrie“ der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Gemeinsam mit den Selbstverwaltungspartnern hat er die gesetzlichen Aufträge zur Qualitätssicherung umgesetzt. Dazu zählen unter anderem die datengestützte Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, Qualitätsberichterstattung sowie die Patientensicherheit. Zudem verantwortete er die Bereiche der Psychiatrie und Psychosomatik sowie der Transplantationsmedizin. Dr. Thilo Grüning wird als erfahrener Experte die mit der Weiterentwicklung der gesetzlichen Qualitätssicherung verbundene Neuausrichtung des IQTIG durchführen.
„Vor dem Hintergrund der anstehenden Reformen im Gesundheitssystem steht auch das Institut vor spannenden und herausfordernden Aufgaben. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen des Instituts zur Weiterentwicklung der Qualität im Gesundheitswesen beitragen zu können“, sagte Dr. Grüning.
Dr. med. Ramshorn-Zimmer, MHBA, Jahrgang 1979, ist Fachärztin für Innere Medizin mit langjähriger klinischer und organisatorischer Erfahrung an zentralen Schnittstellen der Gesundheitsversorgung. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in der Akut-, Notfall und Intensivmedizin, der Digitalisierung im Gesundheitswesen, der registerbasierten Versorgungsforschung sowie der Weiterentwicklung der transsektoralen Versorgungsqualität.

Seit 2023 leitete sie das Klinische Prozessmanagement im Bereich Medizinmanagement am Universitätsklinikum Leipzig und verantwortet neben der Umsetzung der Digitalisierungsvorhaben, den Aufbau neuer Versorgungs- und Kommunikationsstrukturen sowie die Optimierung klinischer Prozesse. Zudem ist sie Konsortialführerin und wissenschaftliche Gesamtkoordinatorin des vom Innovationsfonds des G-BA geförderten Projektes „optiSEP“. Seit 2025 ist sie darüber hinaus als Gastwissenschaftlerin am Institut für Public Health in der Akutmedizin (IPHAM) der Universitätsmedizin Magdeburg tätig. Ihre Expertise in der Weiterentwicklung transsektoraler, patientenzentrierter Versorgungsqualität bringt Dr. Ramshorn-Zimmer in verschiedenen Gremien und Fachgesellschaften ein. 
„Die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten, Versorgungsrealität über Sektorengrenzen hinweg transparenter abzubilden und Qualitätssicherung wirksamer und effizienter auszugestalten. Eine transparente Darstellung der Versorgung ist essenzielle Voraussetzung für eine nachhaltige und konsequent patientenzentrierte Verbesserung der Versorgungsqualität“, sagte Dr. Ramshorn-Zimmer.
Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke beendet am 30. Juni 2026 nach fünfeinhalb Jahren seine Tätigkeit als Leiter des IQTIG. Unter seiner Leitung hat das Institut insgesamt 19 Qualitätssicherungsverfahren und Strukturerhebungen auf Basis entsprechender Beschlüsse des G-BA im jährlichen Regelbetrieb erfolgreich durchgeführt sowie mehrere weitere Qualitätssicherungsverfahren neu entwickelt und in den Regelbetrieb überführt. Damit leistet das IQTIG einen wichtigen Beitrag für die datengestützte, qualitätsorientierte Weiterentwicklung des Gesundheitswesens in Deutschland.
„Für mich gehen Ende Juni fünfeinhalb spannende und ereignisreiche Jahre an der Spitze des IQTIG zu Ende. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement und ihre Unterstützung. Gemeinsam ist es uns gelungen, die datengestützte Qualitätssicherung in Deutschland ein gutes Stück voranzubringen.“, sagte Prof. Dr. Heidecke.
Der Vorstand des IQTIG würdigt ausdrücklich die erfolgreiche Konsolidierungsarbeit von Prof. Dr. Heidecke. Unter seiner Leitung sei es gelungen, die datengestützte Qualitätssicherung (QS) als wichtiges Instrument der sektorenübergreifenden QS in Deutschland zu etablieren und weiterzuentwickeln. Der Vorstand des IQTIG bedankt sich daher bei Prof. Dr. Heidecke für seine stets engagierte und hochqualifizierte Arbeit und wünscht ihm persönlich als auch für seinen weiteren beruflichen Weg alles Gute.
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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1954 Mon, 04 May 2026 08:34:00 +0000 Erstes Methodensymposium des IQTIG zur Eignung von Qualitätsindikatoren https://iqtig.org/news/erstes-methodensymposium-des-iqtig-zur-eignung-von-qualitaetsindikatoren/ Berlin, 4. Mai 2026 – Anhand welcher Eignungskriterien entwickelt und bewertet das IQTIG gegenwärtig Qualitätsindikatoren und wie werden diese Kriterien weiterentwickelt? Das ist das Thema des ersten IQTIG-Methodensymposiums am 11. Mai 2026. Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Praktikerinnen und Praktiker in der Qualitätssicherung sowie Vertreterinnen und Vertreter der an der datengestützten Qualitätssicherung beteiligten Institutionen. „Wir haben die Eignungskriterien auf den Prüfstand gestellt, und eine Reihe von Änderungsansätzen abgeleitet“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Damit wollen wir die Qualitätsmessungen weiter verbessern, um dadurch den Nutzen für Patientinnen und Patienten zu optimieren – ohne gleichzeitig den Aufwand insbesondere für Krankenhäuser und Arztpraxen zu vernachlässigen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit unseren Vorschlägen – bei weiterhin hohem wissenschaftlichem Standard - zu einer deutlichen Verbesserung der Effizienz der QS-Verfahren beitragen werden“.
Zunächst werden in einem Impulsreferat verschiedene Handlungsanschlüsse von Messungen anhand von Qualitätsindikatoren einzelner Eignungskriterien thematisiert. Danach folgen insgesamt vier Sessions. 

Sie umfassen insbesondere die Bedeutung für Patientinnen und Patienten, das Verbesserungspotenzial einzelner Qualitätsindikatoren, die Angemessenheit der Risikoadjustierung sowie die Datenqualität. Abgerundet wird das Methodensymposium durch eine Betrachtung der Eignung ganzer Sets an Indikatoren. Die Impulse und Diskussionen aus der Veranstaltung werden vom IQTIG aufgegriffen und ggf. bei der anstehenden Aktualisierung der „Methodischen Grundlagen“ berücksichtigt. 
Das Symposium findet am 11. Mai 2026 zwischen 10 Uhr und 16 Uhr in Präsenz sowie hybrid statt. Das vorläufige Programm sowie eine Übersicht der Referentinnen und Referenten finden Sie untenstehend zum Download. 
Datenschutzhinweis zu Fotoaufnahmen
Während der Veranstaltung sollen Fotoaufnahmen angefertigt werden. Die Verarbeitung und Veröffentlichung der Fotos erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. 
Die Fotos können auf unserer Website sowie in Printmedien veröffentlicht werden. Nach einem Jahr werden die Fotos auf unserer Webseite gelöscht. Sollten Sie keine Aufnahmen Ihrer Person wünschen, wenden Sie sich bitte am 11. Mai 2026 vor Ort an die Fotografin. Vielen Dank.

 

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Aktuelles
news-1950 Fri, 13 Mar 2026 12:48:00 +0000 IQTIG veröffentlicht Spezifikationsupdate zum neuen Verfahren QS Sepsis https://iqtig.org/news/iqtig-veroeffentlicht-spezifikationsupdate-zum-neuen-verfahren-qs-sepsis/ Berlin, 12. März 2026 - Drei Monate nach Einführung des neuen Qualitätssicherungsverfahrens Diagnostik und Therapie der Sepsis (QS Sepsis) in den bundesweiten Regelbetrieb hat das IQTIG ein Update der Spezifikation veröffentlicht. Aufgrund von Hinweisen aus der Praxis innerhalb der ersten Monate des Regelbetriebs, wurden Anwendungsprobleme in der Dokumentation von QS Sepsis bekannt, die ein unterjähriges Update der Spezifikation erforderlich machen.  Das IQTIG hat sowohl über diese Anwendungsprobleme als auch den Umgang damit bereits in einem Informationsschreiben informiert. Durch das Update werden die Anwendungsprobleme behoben. Die aktualisierte Spezifikation ist auf der Verfahrensseite zu finden.
Mit QS Sepsis ist am 1. Januar 2026 ein neues Qualitätssicherungsverfahren in den bundesweiten Regelbetrieb gestartet. Das Verfahren verfolgt unter anderen das Ziel, die Sterblichkeit sowie neu auftretende Morbiditäten von Patientinnen und Patienten mit Sepsis zu reduzieren. Es ist das 17. Verfahren unter der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung” (DeQS-RL), welches das IQTIG im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im Regelbetrieb durchführt. 
Die Sepsis ist die schwerste Verlaufsform einer Infektionserkrankung, die mit einer lebensbedrohlichen Organdysfunktion einhergeht. Aufgrund des raschen Fortschreitens der Sepsis und damit einhergehenden schwerwiegenden und langanhaltenden Folgen, ist eine schnelle Diagnose und zeitnahe Behandlung überlebenswichtig. 

Um die Ziele des Verfahrens zu erreichen, werden daher qualitätsrelevante Aspekte, wie z. B. die Durchführung eines Screenings zur Risikoabschätzung, das Vorhalten eines Antibiotic-Stewardship-Teams und die Schulung des medizinischen und pflegerischen Personals zur Erkennung, Risikoeinstufung und Therapie der Sepsis mittels einer fall- und einrichtungsbezogenen QS-Dokumentation sowie auf Basis von Sozialdaten bei den Krankenkassen erhoben und vergleichend dargestellt. 
Das QS-Verfahren adressiert alle gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten ab 18 Jahren, die im stationären Sektor auf Grund einer Sepsisdiagnose behandelt worden sind. Das QS-Verfahren startet mit einer dreijährigen Übergangsregelung (Erfassungsjahre 2026 bis 2028) in den Regelbetrieb. Für das erste Erfassungsjahr 2026 ist die einrichtungsbezogene Veröffentlichung der Ergebnisse zum QS-Verfahren Sepsis ausgesetzt. Alle nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhäuser sind zur Teilnahme an der gesetzlichen Qualitätssicherung verpflichtet. 
Weitere Informationen für Krankenhäuser zum Start des Verfahrens QS Sepsis hat das IQTIG ebenfalls in einem Informationsschreiben zusammengefasst.
Die prospektiven Rechenregeln sowie FAQ zum QS-Verfahren sind auf der Verfahrensseite abrufbar.

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Aktuelles
news-1945 Sat, 28 Feb 2026 13:16:00 +0000 Weiterentwicklung des Stellungnahmeverfahren in der datengestützten QS: IQTIG mit Pilotprojekt beauftragt https://iqtig.org/news/weiterentwicklung-des-stellungnahmeverfahrens-in-der-datengestuetzten-qs-iqtig-mit-pilotprojekt-beauftragt/ Berlin, 2. März 2026 – Das Stellungnahmeverfahren in der datengestützten Qualitätssicherung (QS) soll weiterentwickelt werden. Jetzt hat das IQTIG vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) den Auftrag erhalten, sein im Januar 2026 vom G-BA beschlossenes Weiterentwicklungskonzept in einem Pilotprojekt zu testen. Dafür ausgewählt wurden die zwei Qualitätssicherungsverfahren Mammachirurgie und Dekubitusprophylaxe. Bis zum 31. Januar 2027 soll das IQTIG seinen Abschlussbericht über die Ergebnisse der Testphase vorlegen. Danach entscheidet der G-BA, ob die Weiterentwicklungen auf weitere QS-Verfahren angewendet werden sollen.  „Stellungnahmeverfahren sind ein ganz wichtiger Baustein bei der Bewertung von QS-Ergebnissen“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Sie helfen uns dabei, die Ergebnisse zu analysieren und richtig einzuordnen. Für die beteiligten Krankenhäuser und Arztpraxen ist es Möglichkeit, Ursachen und Hintergründe von QS-Ergebnissen zu erläutern. Das hilft beiden Seiten dabei, die datengestützte QS stetig weiterzuentwickeln.“
IQTIG-Konzept beinhaltet Vorschläge zur Steigerung von Effizienz und Effektivität des Stellungsnahmeverfahrens
In seinem Abschlussbericht „Weiterentwicklung des Verfahrens der qualitativen Beurteilung“ hat das IQTIG ein wissenschaftliches Konzept zur Erhöhung der Effizienz sowie Effektivität der qualitativen Beurteilung in der datengestützten QS vorgelegt. 

Ziel ist es dabei, den Umgang mit rechnerischen Auffälligkeiten und die Ausgestaltung von Stellungnahmeverfahren systematisch aufeinander abzustimmen. 
Im Abschlussbericht werden fünf verschiedene Vorgehensweisen zum Umgang mit dem rechnerisch auffälligen QI-Ergebnis vorgestellt. Ein weiteres, zentrales Element ist die Entwicklung von zwei Instrumenten zur Qualitätsbeurteilung für das Stellungnahmeverfahren. Anstelle einer vorwiegend fallbasierten Prüfung soll perspektivisch auf potenzielle Qualitätsdefizite fokussiert werden, die den rechnerisch auffälligen QI-Ergebnissen zugrunde liegen. 
Für die Bewertung ist ein Kategorienschema für den internen QS-Dialog sowie für das Public Reporting erarbeitet worden. Abschließend wurden Empfehlungen zu den Anforderungen an die Fachkommissionen festgelegt. 
In der jetzt vom G-BA beauftragten Pilotierung soll insbesondere die Machbarkeit der Ursachen- und Ausmaßanalyse getestet werden, um so den Aufwand aller am Prozess Beteiligten zu ermitteln.
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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1944 Wed, 18 Feb 2026 09:58:00 +0000 Methodensymposium des IQTIG zur Eignung von Qualitätsindikatoren am 11. Mai 2026: Einladung https://iqtig.org/news/methodensymposium-des-iqtig-zur-eignung-von-qualitaetsindikatoren-save-the-date-11-mai-2026-1/ Berlin, 27. Februar 2026 – Am 11. Mai 2026 veranstaltet das IQTIG ein Symposium zum Thema „Eignung von Qualitätsindikatoren". Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Praktikerinnen und Praktiker in der Qualitätssicherung sowie Vertreterinnen und Vertreter der an der Qualitätssicherung beteiligten Institutionen. Mit der Veranstaltung präsentiert das IQTIG einerseits die Eignungskriterien, mit denen das Institut Qualitätsindikatoren im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gegenwärtig entwickelt und bewertet. Andererseits sollen die Neuansätze des IQTIG zur Weiterentwicklung der Eignungskriterien und ihrer Anwendung bei der Entwicklung und im Regelbetrieb debattiert werden. 
Nach einem Impulsreferat zu den verschiedenen Handlungsanschlüssen von Messungen anhand von Qualitätsindikatoren werden auf dem Symposium einzelne Eignungskriterien thematisiert. Die Sessions umfassen insbesondere die Bedeutung für Patientinnen und Patienten, das Verbesserungspotenzial einzelner Qualitätsindikatoren, die Angemessenheit der Risikoadjustierung sowie die Datenqualität.
Abgerundet wird das Methodensymposium durch eine Betrachtung der Eignung ganzer Sets an Indikatoren. Die Impulse und Diskussionen aus der Veranstaltung werden vom IQTIG aufgegriffen und ggf. bei der anstehenden Aktualisierung der „Methodischen Grundlagen“ berücksichtigt.

Hinweise zu Organisation und Anmeldung
Das Symposium findet zwischen 10 Uhr und 16 Uhr statt. Das vorläufige Programm finden Sie unten stehend zum Download. Die Teilnahme ist in Präsenz und online möglich – bitte melden Sie sich bei Interesse unter diesem Link an: IQTIG-Methodensymposium.

Datenschutzhinweis zu Fotoaufnahmen
Während der Veranstaltung sollen Fotoaufnahmen angefertigt werden. Die Verarbeitung und Veröffentlichung der Fotos erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. 
Die Fotos können auf unserer Website sowie in Printmedien veröffentlicht werden. Nach einem Jahr werden die Fotos auf unserer Webseite gelöscht. 
Sollten Sie keine Aufnahmen Ihrer Person wünschen, wenden Sie sich bitte am 11. Mai 2026 vor Ort an die Fotografin oder vorab per E-Mail bis zum 24. April 2026 an datenschutz(at)iqtig.org
Vielen Dank.

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Aktuelles
news-1938 Mon, 02 Feb 2026 12:39:00 +0000 IQTIG erstmals ISO 9001 und ISO 27001 zertifiziert: Gutachter bestätigen hohe Qualitäts- und Informationssicherheitsstandards des Instituts https://iqtig.org/news/iqtig-erstmals-iso-zertifiziert-gutachter-bestaetigen-hohe-qualitaetsstandards-des-iqtig/ Berlin, 18. Februar 2026 - Das IQTIG ist erstmals ISO-zertifiziert. Dazu hat das Institut die Prüfungen zur Doppel-Zertifizierungen nach den internationalen Normen ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und ISO 27001 (Informationssicherheit) erfolgreich absolviert. Das Audit wurde vom 15. bis 19. Dezember 2025 durchgeführt und bestätigte die hohe Wirksamkeit der im IQTIG etablierten Strukturen, Prozesse und Steuerungsmechanismen im Rahmen des integrierten Managementsystems. „Jetzt haben wir es auch schwarz auf weiß: Das Qualitätsinstitut steht für eine hohe Qualität der eigenen Prozesse und Strukturen“, so Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Zehn Jahre nach dem Start des IQTIG können wir von uns behaupten: unsere Managementsysteme funktionieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IQTIG leisten hier seit Jahren eine herausragende Arbeit. Und nur wer selbst eine qualitativ anspruchsvolle Arbeit leistet, kann das auch von anderen verlangen. Deshalb wollen wir als IQTIG unbedingt auch in Zukunft mit gutem Beispiel vorangehen. Die erstmalige, erfolgreiche Auditierung ist das Ergebnis eines echten Gemeinschaftsprojekts. Sie zeigt, wie hoch die fachliche Kompetenz, das Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit im gesamten Institut sind. Das gibt uns bei unserer Arbeit noch einmal einen Extra-Push.“
Integriertes Managementsystem als gemeinsames Fundament
Das IQTIG hat ein integriertes Managementsystem aufgebaut, das die Anforderungen der ISO 9001 und der ISO 27001 zusammenführt. Die Systeme für Qualitäts- und Informationssicherheitsmanagement sind nicht getrennt, sondern strukturell miteinander verzahnt. Dadurch entsteht ein einheitlicher Management-Rahmen, der Orientierung bietet und kontinuierliche Verbesserung ermöglicht. 
Der Stabsbereich Prozess- und Qualitätsmanagement verantwortete federführend den strukturierten Aufbau und die Koordination des integrierten Managementsystems, koordinierte die Analyse bestehender Abläufe und die Erstellung einheitlicher Regelwerke und etablierte einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess nach der ISO 9001. 
Für die erfolgreiche Zertifizierung nach ISO 27001 war die Rolle der Informationssicherheitsbeauftragten (ISB) zentral. 

Maßgeblich unterstützt wurde die ISB von der IT-Abteilung des IQTIG, die die Umsetzung der IT-Sicherheitsmaßnahmen, Risikoanalysen und der für die Auditierung benötigten Dokumentationen entscheidend vorangetrieben hat. In enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie der Institutsleitung wurden bestehende Abläufe hinterfragt, weiterentwickelt und in ein einheitliches, transparentes System überführt. Ziel war es, nicht parallel nebeneinanderstehende Regelwerke zu schaffen, sondern ein integriertes Managementsystem zu etablieren, das im Arbeitsalltag tragfähig ist, Orientierung gibt und kontinuierliche Verbesserung ermöglicht. Dieser Ansatz erwies sich im Audit als besondere Stärke. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus nahezu allen Organisationseinheiten des IQTIG waren am Zertifizierungsprozess beteiligt: Über Abteilungs- und Rollengrenzen hinweg wurden Prozesse dokumentiert, Risiken bewertet, Schnittstellen geklärt und Verantwortlichkeiten geschärft. 
IQTIG nach ISO 9001 und ISO 27001 zertifiziert 
Als Institut für Qualitätssicherung im Gesundheitswesen legt das IQTIG nicht nur Qualitätsmaßstäbe für andere fest, sondern verpflichtet sich auch selbst zur Einhaltung von klar definierten, überprüfbaren und international anerkannten Standards. Mit der Zertifizierung nach ISO 9001 bestätigt das Institut, dass seine Arbeitsabläufe klar strukturiert, transparent gesteuert und konsequent an Qualität und Wirksamkeit ausgerichtet sind. Zentrale Elemente sind definierte Prozesse, eindeutige Verantwortlichkeiten, ein risikobasierter Ansatz sowie ein etablierter kontinuierlicher Verbesserungsprozess.
Die Zertifizierung nach ISO 27001 belegt, dass das Institut höchste Anforderungen an die Informationssicherheit erfüllt. Das etablierte Informationssicherheitsmanagementsystem gewährleistet, dass Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen systematisch geschützt und kontinuierlich verbessert werden und die Schutzmaßnahmen des IQTIG zur Cybersecurity an die jeweils aktuell erforderlichen Anforderungen angepasst werden. 
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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1940 Thu, 29 Jan 2026 09:58:00 +0000 Methodensymposium des IQTIG zur Eignung von Qualitätsindikatoren - Save the Date: 11. Mai 2026 https://iqtig.org/news/methodensymposium-des-iqtig-zur-eignung-von-qualitaetsindikatoren-save-the-date-11-mai-2026/ Berlin, 29. Januar 2026 – Das IQTIG veranstaltet am 11. Mai 2026 ein Symposium zum Thema „Eignung von Qualitätsindikatoren". Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Praktikerinnen und Praktiker in der Qualitätssicherung sowie Vertreterinnen und Vertreter der an der Qualitätssicherung beteiligten Institutionen. Mit der Veranstaltung präsentiert das IQTIG einerseits die Eignungskriterien, mit denen das Institut Qualitätsindikatoren im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gegenwärtig entwickelt und bewertet. Andererseits sollen die Neuansätze des IQTIG zur Weiterentwicklung der Eignungskriterien und ihrer Anwendung bei der Entwicklung und im Regelbetrieb debattiert werden.  „Die Eignungskriterien für Qualitätsindikatoren und ihre Anwendung in Entwicklung und Regelbetrieb ist methodisch klug durchdacht“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Wir haben die Eignungskriterien jetzt auf den Prüfstand gestellt, und eine Reihe von Änderungsansätzen abgeleitet. Damit sollen die Qualitätsmessungen verbessert werden, um den Nutzen für Patientinnen und Patienten zu optimieren – ohne gleichzeitig den Aufwand insbesondere für die Leistungserbringer aus dem Blick zu verlieren. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit unseren Vorschlägen – bei weiterhin hohem wissenschaftlichem Standard - zu einer deutlichen Verbesserung der Effizienz der QS-Verfahren beitragen werden“.

Das Symposium findet zwischen 10 Uhr und 16 Uhr statt. Informationen zum Programm wird das IQTIG ab März bereitstellen. Eine Teilnahme ist in Präsenz und online möglich – bitte senden Sie uns bei Interesse eine Mail an symposium@iqtig.org, damit wir Ihnen eine persönliche Einladung zukommen lassen können. 
Nach einem Impulsreferat zu den verschiedenen Handlungsanschlüssen von Messungen anhand von Qualitätsindikatoren werden auf dem Symposium einzelne Eignungskriterien thematisiert. Die Sessions umfassen insbesondere die Bedeutung für Patientinnen und Patienten, das Verbesserungspotenzial einzelner Qualitätsindikatoren, die Angemessenheit der Risikoadjustierung sowie die Datenqualität. 
Abgerundet wird das Methodensymposium durch eine Betrachtung der Eignung ganzer Sets an Indikatoren. Die Impulse und Diskussionen aus der Veranstaltung werden vom IQTIG aufgegriffen und ggf. bei der anstehenden Aktualisierung der „Methodischen Grundlagen“ berücksichtigt.
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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1930 Wed, 28 Jan 2026 07:35:00 +0000 Neues Verfahren QS Sepsis am 1. Januar 2026 in den Regelbetrieb gestartet https://iqtig.org/news/qs-sepsis-neues-verfahren-startet-am-1-januar-2026-in-den-regelbetrieb/ Berlin, 28. Januar 2026 - Mit der Diagnostik und Therapie der Sepsis (QS Sepsis) ist am 1. Januar 2026 ein neues Qualitätssicherungsverfahren in den bundesweiten Regelbetrieb gestartet. Das Verfahren verfolgt unter anderem das Ziel, die Sterblichkeit sowie neu auftretende Morbiditäten von Patientinnen und Patienten mit Sepsis zu reduzieren. Es ist das 17. Verfahren unter der “Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung” (DeQS-RL), welches das IQTIG im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im Regelbetrieb durchführt. Die Sepsis ist die schwerste Verlaufsform einer Infektionserkrankung, die mit einer lebensbedrohlichen Organdysfunktion einhergeht. Aufgrund des raschen Fortschreitens der Sepsis und damit einhergehenden schwerwiegenden und langanhaltenden Folgen, ist eine schnelle Diagnose und zeitnahe Behandlung überlebenswichtig.
Um die Ziele des Verfahrens zu erreichen, werden daher qualitätsrelevante Aspekte, wie z. B. die Durchführung eines Screenings zur Risikoabschätzung, das Vorhalten eines Antibiotic-Stewardship-Teams und die Schulung des medizinischen und pflegerischen Personals zur Erkennung, Risikoeinstufung und Therapie der Sepsis mittels einer fall- und einrichtungsbezogenen QS-Dokumentation sowie auf Basis von Sozialdaten bei den Krankenkassen erhoben und vergleichend dargestellt. 

Das QS-Verfahren adressiert alle gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten ab 18 Jahren, die im stationären Sektor auf Grund einer Sepsisdiagnose behandelt worden sind. 
Das QS-Verfahren startet mit einer dreijährigen Übergangsregelung (Erfassungsjahre 2026 bis 2028) in den Regelbetrieb. Für das erste Erfassungsjahr 2026 ist die einrichtungsbezogene Veröffentlichung der Ergebnisse zum QS-Verfahren Sepsis ausgesetzt.
Aktuelle Informationen des IQTIG für Krankenhäuser
Alle nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhäuser sind zur Teilnahme an der gesetzlichen Qualitätssicherung verpflichtet. Weitere Informationen für Krankenhäuser zum Start des Verfahrens QS Sepsis hat das IQTIG in einem Informationsschreiben zusammengefasst.
Die prospektiven Rechenregeln, Spezifikationen sowie FAQ zum QS-Verfahren sind auf der Verfahrensseite abrufbar.
Nach Rückmeldungen aus der Praxis hat das IQTIG ersten Korrekturbedarf identifiziert, der ein unterjähriges Update der Spezifikation erforderlich macht. Dazu sowie zum Umgang mit aktuellen Anwendungshindernissen gibt es ebenfalls ein Informationsschreiben für Krankenhäuser.

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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1939 Mon, 19 Jan 2026 07:20:29 +0000 IQTIG startet neue Bewertungsrunde zur Bewertung von Zertifikaten für den Bundes-Klinik-Atlas https://iqtig.org/news/iqtig-startet-neue-bewertungsrunde-zur-bewertung-von-zertifikaten-fuer-den-bundes-klinik-atlas/ Berlin, 19. Januar 2026 - Das IQTIG startet eine neue Runde zur Bewertung von Zertifikaten und Qualitätssiegeln medizinischer Leistungen, die im Bundes-Klinik-Atlas des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) abgebildet werden. Herausgeber von Zertifikaten haben bis zum 30. Januar 2026 die Möglichkeit, sich beim IQTIG für eine Bewertung zu registrieren. Die Registrierung ist ausschließlich per E-Mail über die Mailadresse zertifikate(at)iqtig.org möglich. Nach erfolgreicher Registrierung werden die Herausgeber der Zertifikate und Qualitätssiegel in eine Teilnehmerdatenbank aufgenommen und erhalten eine separate Einladung zu einer Umfrage, in der sie Angaben zu ihren Zertifikaten und Qualitätssiegeln machen können. Das IQTIG prüft und identifiziert Zertifikate, die eine hohe Aussagekraft in Bezug auf die Qualität der Behandlung in dem jeweiligen Krankenhaus haben können und so für Patientinnen und Patienten bei der Wahl einer geeigneten Einrichtung relevant sind. Die Prüfung des IQTIG bewertet Zertifikate dafür anhand von 17 Kriterien, die Anforderungen an Inhalt, Prüfverfahren und Entscheidungsprozesse umfassen. Erfüllen Zertifikate alle 17 Kriterien, können sie im Bundes-Klinik-Atlas veröffentlicht werden. Grundlage dafür ist § 135d SGB V, eingeführt durch das Krankenhaustransparenzgesetz (KHTG) vom 27. März 2024.Die Zertifikatsbewertung ist ein regelmäßiger Prozess, der zweimal jährlich vom IQTIG durchgeführt wird. Aktuell stellt der Bundes-Klinik-Atlas 87 aussagekräftige Zertifikate dar.Diese Pressemitteilung steht auch als PDF-Download zur Verfügung. Pressemitteilungen Aktuelles news-1937 Thu, 08 Jan 2026 09:40:00 +0000 Änderungen bei mehreren Verfahren nach der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung” (DeQS-RL) https://iqtig.org/news/aenderungen-bei-mehreren-verfahren-nach-der-richtlinie-zur-datengestuetzten-einrichtungsuebergreifenden-qualitaetssicherung-deqs-rl/ Berlin, 8. Januar 2026 - Mit Beginn des Erfassungsjahres 2026 gibt es Änderungen bei der Durchführung mehrerer Qualitätssicherungsverfahren. Grund sind Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Dessen Richtlinien sind die Grundlage für das IQTIG, um QS-Verfahren im Auftrag des G-BA durchzuführen. Alle Änderungen betreffen Verfahren nach der “Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung” (DeQS-RL).
  • QS-Verfahren Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen einschließlich Pankreastransplantationen (QS NET)
  • Mit Beschluss vom 17. Juli 2025 hat der G-BA das Modul Dialyse des QS-Verfahrens für die Erfassungsjahre 2026 und 2027 ausgesetzt. Ausschlaggebend waren die Ergebnisse der Verfahrensüberprüfung gemäß Eckpunktebeauftragung des G-BA zum Verfahren QS NET. Hierbei stellte das IQTIG Überarbeitungsbedarf an einem Großteil der Qualitätsindikatoren und Transparenzkennzahlen des Moduls QS NET-DIAL fest. Zusätzlich wurde bei der Überprüfung des Verfahrens sowie im Austausch mit externen Stakeholdern, wie Experten, Landesarbeitsgemeinschaften für Qualitätssicherung, Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenhäusern bzw. Arztpraxen, ein umfangreicher technischer Überarbeitungsbedarf festgestellt. Eine Bearbeitung aller festgestellten Unzulänglichkeiten wäre während des laufenden Regelbetriebs nicht möglich gewesen.

    Das sektorenübergreifende Verfahren zu postoperativen Wundinfektionen war im Januar 2017 gestartet, zunächst nach der "Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung" (Qesü-RL). Am 1. Januar 2019 wurde das Verfahren in die neue DeQS-RL überführt. Mit dem Beschluss der Verfahrensüberprüfung gemäß Eckpunktebeauftragung vom 21. April 2022 hat der G-BA sich dafür ausgesprochen, die Qualitätssicherung insgesamt einfacher und praxisnaher aufzustellen, damit der Aufwand in einem vertretbaren Verhältnis zum Nutzen steht, die Akzeptanz der Verfahren gewährleistet ist und damit tatsächlich die Patientensicherheit in der Gesundheitsversorgung erhöht wird. 

    Unter Abwägung der verfahrenstechnischen, methodischen und inhaltlichen Kriterien stellt der G-BA fest, dass das Verfahren auch nach neun Jahren der Erprobung nicht in den Regelbetrieb überführt werden kann. Die Erprobung wurde daher im Dezember 2025 beendet. 

    Das Verfahren betrachtet Fälle von Patientinnen und Patienten ab 18 Jahren, die aufgrund einer ambulant erworbenen Pneumonie im Krankenhaus behandelt werden. Die ambulant erworbene Pneumonie (community-acquired pneumonia, CAP) ist eine der häufigsten infektionsbedingten Todesursachen in Deutschland. Jährlich werden mehr als 350.000 Patientinnen und Patienten mit einer ambulant erworbenen Pneumonie in Deutschland stationär behandelt. Mit Beschluss vom 17. Oktober 2024 ist der G-BA übereingekommen, QS CAP im Jahr 2026 auszusetzen. Im Mai 2025 wurde das IQTIG durch den G-BA beauftragt eine auf Abrechnungsdaten basierende Spezifikation zu erstellen. Das Verfahren soll mit einem Qualitätsindikator zur Sterblichkeit im Krankenhaus ab 2027 wieder aufgenommen werden. 

    Eine Knieendoprothese ist ein „künstliches Kniegelenk“. Verschleißerscheinungen des Gelenkknorpels im Knie (Gonarthorose) bringen je nach Fortschreiten der arthrotischen Veränderungen zahlreiche Beschwerden mit sich. Dazu gehören neben dem Leitsymptom Schmerz oftmals auch Bewegungs- und Funktionsdefizite und damit eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität der Betroffenen. Aufgrund der Überarbeitung des Verfahrens war die QS-Dokumentationspflicht im Erfassungsjahr 2025 ausgesetzt. Ab dem Erfassungsjahr 2026 müssen Krankenhäuser jedoch wieder entsprechende Daten übermitteln - allerdings in deutlich geringerem Umfang als bislang. Darüber hinaus werden ab 2026 zusätzlich zu den Krankenhausdaten auch Sozialdaten bei den Krankenkassen ausgewertet. So können Komplikationen und Todesfälle künftig auch dann erfasst werden, wenn sie erst nach der Entlassung aus dem Krankenhaus auf- bzw. eintreten.
    Diese Pressemitteilung steht auch als PDF-Download zur Verfügung.

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    Pressemitteilungen Aktuelles
    news-1935 Thu, 01 Jan 2026 08:20:00 +0000 Strukturelle und personelle Ausstattung von Perinatalzentren: IQTIG hat Strukturabfrage 2026 gestartet https://iqtig.org/news/strukturelle-und-personelle-ausstattung-von-perinatalzentren-iqtig-hat-strukturabfrage-2026-gestartet/ Berlin, 1. Januar 2026 - Das IQTIG führt im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) jedes Jahr eine Abfrage zur strukturellen und personellen Ausstattung von Perinatalzentren durch. Die Daten werden vom IQTIG zwischen dem 1. Januar und dem 15. Januar  eines Jahres entgegengenommen. Bis 15. Februar sind Korrekturen der übermittelten Angaben möglich. Zur Übermittlung der Daten steht ein Login-Portal des IQTIG sowie das Mailpostfach nicu(at)iqtig.org zur Verfügung. Die erfassten Daten beziehen sich jeweils auf das Jahr zuvor: Im Januar 2026 werden demnach die Daten aus dem Erfassungsjahr 2025 erhoben. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 311 Einrichtungen an der Strukturabfrage.

    Nach Auswertung der Daten übergibt das IQTIG seinen Bericht an den G-BA, der dann über Ergänzungen oder Weiterentwicklungen der entsprechenden Qualitätssicherungs-Richtlinie entscheidet.
    Grundlage für die Abfrage ist die "Qualitätssicherungs-Richtlinie für Früh- und Reifgeborene" (QFR-RL) des G-BA.
    Perinatalzentren sind Spezialkliniken, die sich auf die medizinische Behandlung sehr kleiner Frühgeborener mit einem Geburtsgewicht von unter 1.500 Gramm spezialisiert haben. Frühchen mit einem Geburtsgewicht von mehr als 1.500 Gramm können auch von Einrichtungen mit perinatalem Schwerpunkt (Versorgungsstufe III) versorgt werden.

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    Aktuelles
    news-1920 Thu, 18 Dec 2025 12:07:00 +0000 Das IQTIG auf der 16. Qualitätssicherungskonferenz des G-BA https://iqtig.org/news/das-iqtig-auf-der-16-qualitaetssicherungskonferenz-des-g-ba/ Berlin, 18. Dezember 2025 - Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 27. und 28. November 2025 im Estrel Congress Center Berlin seine 16. Qualitätssicherungskonferenz veranstaltet. Die Konferenz ist eines der wichtigsten Branchentreffen zum Thema Qualitätssicherung im Gesundheitswesen in Deutschland. Am zweiten Tag hat das IQTIG über seine Arbeit berichtet und ausgewählte Ergebnisse der datengestützten Qualitätssicherung dargestellt. Wie üblich, wurden dabei u.a. die Ergebnisse der einzelnen datengestützten QS-Verfahren vorgestellt, die das IQTIG im Auftrag des G-BA nach der "Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung" (DeQS-RL) durchführt. 

    Verschiedene Diskussionsveranstaltungen boten zudem die Möglichkeit, sich direkt mit dem IQTIG auszutauschen. Themen waren u.a. Qualitätsbewertung sowie die methodischen Ansätze des IQTIG im Bereich Patientenbefragung und Evaluation.
    Auf der Website des G-BA steht jetzt die Veranstaltungsdokumentation der 16. Qualitätssicherungskonferenz mit Audiomitschnitten der Plenumsvorträge sowie Vortragsfolien aus den Parallelveranstaltungen zur Verfügung.
    Die 17. Qualitätssicherungskonferenz wird voraussichtlich am 26. und 27. November 2026 in Berlin stattfinden.

     

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    Veranstaltungen mit dem IQTIG Aktuelles
    news-1932 Mon, 01 Dec 2025 08:25:00 +0000 IQTIG stellt auf perinatalzentren.org aktualisierte Informationen für werdende Eltern sehr kleiner Frühgeborener bereit https://iqtig.org/news/iqtig-stellt-auf-perinatalzentrenorg-aktualisierte-informationen-fuer-werdende-eltern-sehr-kleiner-fruehgeborener-bereit/ Berlin, 1. Dezember 2025  Das IQTIG hat auf der Website peritalzentren.org die aufbereiteten und aktualisierten Behandlungsergebnisse veröffentlicht. Aktualisiert sind auch die Ergebnisse zur strukturellen und personellen Ausstattung (Strukturdaten) von Perinatalzentren und Einrichtungen mit perinatalem Schwerpunkt. Die Website peritalzentren.org richtet sich an werdende Eltern sehr kleiner Frühgeborener. Das sind Kinder, deren Geburtsgewicht weniger als 1500 Gramm beträgt. Auf perinatalzentren.org wird die Versorgungsqualität aller deutschen Perinatalzentren, die sehr kleine Frühgeborene versorgen, miteinander verglichen. 

    Die Qualität der Versorgung wird durch das Überleben, das Überleben ohne schwere Erkrankung sowie über die klinische Erfahrung des Behandlungsteams abgebildet. Deutschlandweit gibt es mehr als 200 Spezialkliniken - Perinatalzentren -, die sich auf die medizinische Behandlung sehr kleiner Frühgeborener spezialisiert haben. 
    Das IQTIG veröffentlicht die Strukturdaten der "Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifgeborene" (QFR-RL) ebenfalls jährlich am 1. Dezember auf perinatalzentren.org neu.

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    Aktuelles
    news-1933 Thu, 27 Nov 2025 13:01:00 +0000 Bundesqualitätsbericht und Qualitätsreport 2025 veröffentlicht: Ergebnisse der datengestützten Qualitätssicherung im neuen Format https://iqtig.org/news/bundesqualitaetsbericht-und-qualitaetsreport-2025-veroeffentlicht-ergebnisse-der-datengestuetzten-qualitaetssicherung-im-neuen-format/ Berlin, 26. November 2025 – Das IQTIG hat seinen Bundesqualitätsbericht (BQB) 2025 veröffentlicht. Darin berichtet das Institut über die Ergebnisse der Qualitätssicherungsverfahren (QS-Verfahren) aus der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS‑RL) auf Bundesebene. Zusätzlich stellt das IQTIG in diesem Jahr wieder den Qualitätsreport bereit. In einem modernisierten Layout werden in kurzer und verständlicher Form die Inhalte des Bundesqualitätsberichts zusammengefasst. „Der Bundesqualitätsbericht ist die große und zentrale Ergebnisdarstellung zur externen einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung im Gesundheitswesen. In seiner Detailtiefe ist der BQB vor allem für die Fachöffentlichkeit gedacht“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Mit dem Qualitätsreport veröffentlichen wir ab diesem Jahr zusätzlich eine fokussierte Ergebniszusammenfassung und laden die Öffentlichkeit, Patientinnen und Patienten, die Politik ebenso wie die Krankenhäuser und Arztpraxen herzlich ein: Verschaffen Sie sich einen fundierten Überblick über die wesentlichen Ergebnisse der externen Qualitätssicherung.“
    Detaillierte Ergebnisdarstellung im Bundesqualitätsbericht
    Sowohl im Bundesqualitätsbericht als auch im Qualitätsreport werden die Bundesergebnisse der 15 einrichtungsübergreifenden QS-Verfahren dargestellt, die das IQTIG im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) auf Basis der DeQS-RL durchführt. Der BQB enthält für jedes QS-Verfahren neben der jeweils zugehörigen Bundesauswertung Einordnungen und Bewertungen der Ergebnisse, die das IQTIG in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Expertengremien vornimmt. 

    Erstmals werden jeder Qualitätsindikator und jedes Auffälligkeitskriterium in Abschnitten zu Detailergebnissen kommentiert und auch im Kontext des vorangegangenen Stellungnahmeverfahrens sowie ggf. weiterführender Qualitätssicherungsmaßnahmen betrachtet. 
    Zusätzlich enthält der BQB Angaben zur Datenvalidität und zusammenfassende Ergebnisse einer jährlichen Evaluation zum jeweiligen QS-Verfahren bzw. der wissenschaftlichen Begleitung der Erprobung (Pa­tientenbefragung QS PCI).
    Die Durchführung von Stellungnahmeverfahren und Qualitätssicherungsmaßnahmen erfolgt bei den bundesbezogenen QS-Verfahren durch das IQTIG. Bei den länderbezogenen QS-Verfahren sind dafür die Landesarbeitsgemeinschaften für Qualitätssicherung zuständig, die die entsprechenden Ergebnisse an das IQTIG übermitteln.
    Qualitätsreport als prägnanter Überblick
    Der Qualitätsreport wird nach mehreren Jahren Pause wieder eingeführt. Er ist eine prägnante und kürzere Version der Ergebnisdarstellung auf Bundesebene und basiert auf den Inhalten des Bundesqualitätsberichts. Teile des BQB, die auf einen Überblick hin zugeschnitten sind, werden im Qualitätsreport zusammengefasst und mit kompakten Tabellen in einem modernen Layout präsentiert.
    Zusätzlich sind die einzelnen Kapitel des BQB sowie die Bundesauswertung auch jeweils bei den einzelnen QS-Verfahren zu finden.
    Diese Pressemitteilung steht auch als PDF-Download zur Verfügung.

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    Pressemitteilungen Aktuelles
    news-1926 Fri, 14 Nov 2025 10:20:00 +0000 IQTIG veröffentlicht Prüfbericht zum Zusammenhang von personeller Ausstattung, Leiharbeit und Versorgungsqualität in Krankenhäusern https://iqtig.org/news/iqtig-veroeffentlicht-pruefbericht-zum-zusammenhang-von-personeller-ausstattung-leiharbeit-und-versorgungsqualitaet-in-krankenhaeusern/ Berlin, 14. November 2025 – Das IQTIG hat den Prüfbericht zur Versorgungsqualität im Krankenhaus im Kontext der personellen Ausstattung weiterer Gesundheitsberufe sowie von Leiharbeit beim ärztlichen und pflegerischen Personal veröffentlicht. Anhand von Online- und Literaturrecherchen wurde der Stand der Forschung zu den Fragestellungen dargelegt und die jeweilige Evidenzlage zusammenfassend eingeschätzt. Dabei kommt das IQTIG zu dem Ergebnis, dass in Deutschland derzeit eine Datengrundlage fehlt, um belastbare Auswertungen und Aussagen zu den Fragestellungen zu treffen.  Die internationale Literatur und vorläufige Auswertungen auf Basis der Informationen aus den strukturierten Qualitätsberichten der Krankenhäuser deuten jedoch darauf hin, dass bei bestimmten Berufsgruppen ein Zusammenhang zwischen der Personalausstattung und den Versorgungsoutcomes vorliegt. So scheint eine höhere Anzahl an Hebammen pro Geburt zu einer geringeren Kaiserschnittrate eines Krankenhauses zu führen.
    Für die Berufsgruppen der Psychologinnen und Psychologen, der Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten und für Hebammen fanden sich in der Literatur Hinweise bezüglich positiver Effekte einer hohen Personalausstattung auf bestimmte Patientenoutcomes. Eindeutige, empirisch quantitativ verankerte Evidenz wurde in der betrachteten Forschungsliteratur jedoch nicht gefunden.

    Mit Blick auf Leiharbeit beim ärztlichen und pflegerischen Personal wurde anhand der gesichteten Literatur festgestellt, dass die verbreitete These von Qualitätseinbußen aufgrund von Leiharbeit empirisch nicht abgesichert ist. Sowohl für ärztliches als auch für pflegerisches Personal wird in diversen Beiträgen vermutet, dass strukturelle und organisatorische Aspekte wie z. B. die Arbeitsbelastung, die Ressourcenausstattung oder Kommunikationsstrukturen ursächlich für ggf. schlechtere Patientenoutcomes bei einer Versorgung durch Leihkräfte sind und nicht Leihkräfte per se schlechtere Patientenoutcomes generieren.
    Auf Basis der öffentlich verfügbaren Personalinformationen in den strukturierten Qualitätsberichten der Krankenhäuser wurde die Personalausstattung von 35 Berufsgruppen auf Ebene der Krankenhäuser vergleichend dargestellt.
    Exemplarisch wurde die Personalausstattung mit Hebammen auf einen Zusammenhang mit der risikoadjustierten Kaiserschnittrate analysiert. Weiterhin wurde ein Zusammenhang zwischen der Leiharbeitsquote des ärztlichen und pflegerischen Personals und dem Auftreten von Dekubitalulcera geprüft, wobei sich jedoch kein signifikanter Zusammenhang zeigte.
    Das IQTIG empfiehlt, die verfügbare Datengrundlage für entsprechende Forschungsfragen auszuweiten und dem Thema mit differenzierten Forschungsfragen weiter nachzugehen. 
    Diese Pressemitteilung steht auch als PDF-Download zur Verfügung.

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    Pressemitteilungen Aktuelles
    news-1928 Mon, 27 Oct 2025 10:05:00 +0000 2. IQTIG-Regionalkonferenz zum Verfahren QS Ambulante Psychotherapie erfolgreich beendet https://iqtig.org/news/verfahren-qs-ambulante-psychotherapie-iqtig-veranstaltet-2-regionalkonferenz-in-duesseldorf/ Berlin, 31. Oktober 2025 - Das IQTIG hat am 27. Oktober 2025 seine zweite Regionalkonferenz zur regionalen Erprobung des Qualitätssicherungsverfahrens Ambulante psychotherapeutische Versorgung gesetzlich Krankenversicherter (QS Ambulante Psychotherapie) veranstaltet. Etwa 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, davon knapp 80 vor Ort im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf, waren der Einladung zu der hybriden Konferenz gefolgt. Darunter waren in erster Linie an der Erprobung in Nordrhein-Westfalen teilnehmende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, weitere Verfahrensteilnehmer sowie die Fachöffentlichkeit. Zwischenfazit nach rund 300 Tagen regionaler Erprobung
    Gemeinsam mit den maßgeblich am QS-Verfahren Beteiligten schauten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die ersten 300 Tage der Erprobung zurück. In zwei Vorträgen stellte das IQTIG den aktuellen Stand des Verfahrens dar und zeigte einen Ausblick auf das kommende Jahr. 
    Daneben diskutierten in zwei Podiumsdiskussionen Vertreterinnen und Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein (KVNO) und Westfalen-Lippe (KVWL), der Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen (PTK NRW), der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen des Verbands der Ersatzkassen (vdek), des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), des Spitzenverbands Bund der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV) und des IQTIG. Zudem beteiligen sich an der Erprobung teilnehmende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Patientinnen und Patienten mit Beiträgen.

    Veranstaltungsinhalte online abrufbar
    Die Podiumsdiskussionen und Vorträge werden im Nachgang allen registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern zugänglich gemacht. Die Aufzeichnung wird bis Ende 2025 abrufbar sein.
    Informationen zum Verfahren QS ambulante Psychotherapie
    Laut Beschluss des G-BA vom 18. Januar 2024 ist das Verfahren QS ambulante Psychotherapie am 1. Januar 2025 in einen regional begrenzten Erprobungsbetrieb in Nordrhein-Westfalen gestartet, der zum 31. Dezember 2030 endet. Über sechs Jahre sollen technische, organisatorische und inhaltliche Aspekte des Verfahrens geprüft werden. Dazu werden in zwei aufeinander folgenden zweijährigen Erfassungszeiträumen Daten sowohl einer fallbezogenen Dokumentation der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten als auch einer Patientenbefragung erhoben, ausgewertet und berichtet.
    Ein zentrales Element der regionalen Erprobung ist die Durchführung von Regionalkonferenzen unter Einbindung der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie der Fachöffentlichkeit. Ab dem Vorliegen der ersten Ergebnisse im dritten Jahr der Erprobung werden auf den Regionalkonferenzen die vorläufigen Ergebnisse berichtet und gemeinsam diskutiert. Die Erprobung unterliegt einer wissenschaftlichen Begleitevaluation durch das IQTIG. 
    Nach Ablauf des Erprobungszeitraums entscheidet der G-BA über die bundesweite Einführung des QS-Verfahrens.

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    Veranstaltungen des IQTIG Pressemitteilungen Aktuelles
    news-1925 Mon, 06 Oct 2025 08:03:08 +0000 Verbesserung der datengestützten QS: IQTIG schlägt Monitoring auf Basis von Sozial- und Abrechnungsdaten vor https://iqtig.org/news/verbesserung-der-datengestuetzten-qs-iqtig-schlaegt-monitoring-auf-basis-von-sozial-und-abrechnungsdaten-vor/ Berlin, 6. Oktober 2025 - Das IQTIG hat seinen Abschlussbericht „Entwicklung und Anwendung eines Konzepts zur kontinuierlichen und systematischen Identifizierung von relevanten Qualitätsdefiziten und Verbesserungspotenzialen“ veröffentlicht. Grundlage war eine Beauftragung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) vom 12. Mai 2023. Die Beauftragung stellt einen weiteren Schritt zur Umsetzung des Beschlusses vom 19. April 2022 („Eckpunktebeschluss“) zur Weiterentwicklung der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung dar. Danach sollen insbesondere die begrenzten Ressourcen bestmöglich für die Qualitätssicherung eingesetzt werden. Im Fokus sollen patientenrelevante Qualitätsziele sowie Patientensicherheit stehen.  „Die Beauftragung war ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Wenn der G-BA unsere Empfehlungen umsetzt, kann die Qualitätssicherung künftig deutlich zielgerichteter in Versorgungsbereichen mit relevanten Qualitätsdefiziten eingesetzt werden. Unser Ziel dabei ist, durch ein kontinuierliches datenbasiertes Qualitätsmonitoring Versorgungsbereiche mit relevanten Qualitätsdefiziten zu identifizieren und zu priorisieren. Dadurch können Verbesserungspotentiale deutlich schneller erkannt werden. Ich persönlich bin der Auffassung, dass solch ein Monitoring die Qualitätssicherung bereichert und letztlich auch einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität leisten kann“, so Prof. Claus-Dieter Heidecke.
    Der Abschlussbericht beinhaltet ein Vorkonzept, dessen Anwendung sowie das Konzept selbst. Darin beschreibt das IQTIG eine kontinuierliche und systematische Identifizierung von Versorgungsbereichen mit relevanten Qualitätsdefiziten oder relevanten Qualitätszielen. Es wird dargelegt, mit welcher Methodik unterschiedliche Wissensquellen (u.a. wissenschaftliche Fachliteratur, Sozialdaten bei den Krankenkassen, Interviews mit Expertinnen und Experten, Eingaben durch Expertinnen und Experten oder Patienten aus z. B. Fachgesellschaften oder Patientenorganisationen) einbezogen werden, um daraus systematisch Themen für die datengestützte Qualitätssicherung zu identifizieren. 

    Es wurden Kriterien entwickelt, mit deren Hilfe Themen gegenüber anderen für die datengestützte Qualitätssicherung priorisiert werden können.
    IQTIG entwickelt neues Modell zum Qualitätsmonitoring
    Im Zentrum der Entwicklungsarbeit steht ein neuartiges Monitoringkonzept mit Sozial- und Abrechnungsdaten. Damit könnten zum einen weitere Qualitätsdefizite kontinuierlich identifiziert werden, zum anderen könnte mehr Transparenz über die Qualität medizinischer Leistungen hergestellt werden. Außerdem schlägt das IQTIG auch ein Vorgehen für eine beschleunigte Entwicklung von Qualitätsindikatoren vor, um zukünftig in ausgewählten schmalen Versorgungsausschnitten – zu wenigen ausgewählten Qualitätsmerkmalen – schneller zu aussagekräftigen Qualitätsinformationen zu kommen. 
    Ein weiterer Bestandteil des Berichts ist die exemplarische Anwendung der im Vorkonzept beschrieben Methodik. Als Ergebnis werden die Verbesserungspotentiale einzelner ausgewählter Versorgungsbereiche bzw. -aspekte (z. B. ambulante Arzneimittelversorgung/potentiell inadäquate Arzneimittel, Wirbelsäuleneingriffe) dargestellt und abschließend weitere Empfehlungen für die Entwicklung von sozialdatenbasierten Qualitätsindikatoren oder Qualitätssicherungsverfahren in einzelnen Versorgungs-bereichen gegeben. 
    Diese Pressemitteilung steht auch als PDF-Download zur Verfügung.

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    Pressemitteilungen Aktuelles
    news-1917 Wed, 01 Oct 2025 06:40:00 +0000 IQTIG veranstaltet in Düsseldorf 2. Regionalkonferenz zum Verfahren QS ambulante Psychotherapie https://iqtig.org/news/iqtig-veranstaltet-in-duesseldorf-2-regionalkonferenz-zum-verfahren-qs-ambulante-psychotherapie/ Berlin, 1. Oktober 2025 - Am Montag, dem 27. Oktober 2025 (14.00 bis 17.30 Uhr) veranstaltet das IQTIG die zweite Regionalkonferenz zur regionalen Erprobung des Qualitätssicherungsverfahrens Ambulante psychotherapeutische Versorgung gesetzlich Krankenversicherter (QS ambulante Psychotherapie). Eingeladen sind die an der regionalen Erprobung in Nordrhein-Westfalen teilnehmenden Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, weitere Verfahrensteilnehmerinnen und Verfahrensteilnehmer sowie die erweiterte Fachöffentlichkeit. Die Konferenz findet in diesem Jahr in hybrider Form statt: Im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf finden knapp 400 Personen Platz, um vor Ort an der Regionalkonferenz teilzunehmen. Für die Mehrheit der Interessierten wird die Veranstaltung per Livestream übertragen.
    Ziel der Regionalkonferenz 2025
    Ziel der Konferenz ist, gemeinsam mit den maßgeblich am QS-Verfahren Beteiligten, insbesondere den Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, auf die ersten 300 Tage der Erprobung zurückschauen und einen Blick auf das kommende Jahr werfen. Neben kurzen Vorträgen durch das IQTIG erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei moderierte Podiumsdiskussionen. Dabei kommen Vertreterinnen und Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein (KVNO) und Westfalen-Lippe (KVWL), der Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen (PTK NRW), des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), des Spitzenverbandes Bund der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV), der Landesvertretung (Nordrhein-Westfalen) des Verbands der Ersatzkassen (vdek) und des IQTIG als auch an der Erprobung teilnehmende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten aus Nordrhein-Westfalen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Patientinnen und Patienten zu Wort.
    Anmeldung zur Veranstaltung und Aufzeichnung der Veranstaltungsinhalte
    Die Teilnahme an dieser und an zukünftigen Konferenzen ist freiwillig. Vor Ort steht eine begrenzte Anzahl Plätze zur Verfügung, die – falls das Interesse die Anzahl an Sitzplätzen übersteigt – ausgelost werden. Alle Interessierten, die nicht vor Ort teilnehmen, können sich online per Livestream in die Veranstaltung einwählen; die Registrierung für den Livestream ist bis zum Veranstaltungstag am 27. Oktober 2025 möglich. 

    Die Registrierung für die Veranstaltung – per Livestream oder vor Ort - ist hier möglich. Die Podiumsdiskussionen und Vorträge werden digital aufgezeichnet und im Nachgang allen registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern zugänglich gemacht. Bitte beachten Sie: Sie müssen sich ebenfalls hier registrieren, wenn Sie nur auf die Aufzeichnung im Nachgang zugreifen möchten. Den Link mit Zugriff auf die Aufzeichnung erhalten Sie zeitnah nach der Veranstaltung via E-Mail. Die Aufzeichnung wird bis Ende 2025 abrufbar sein.
    Die aktuelle Tagesordnung, vorbehaltlich weiterer Änderungen, finden Sie auf dieser Seite im Downloadbereich. 
    Informationen zum Verfahren QS ambulante Psychotherapie
    Laut Beschluss des G-BA vom 18. Januar 2024 ist das Verfahren QS ambulante Psychotherapie am 1. Januar 2025 in einen regional begrenzten Erprobungsbetrieb in Nordrhein-Westfalen gestartet, der zum 31. Dezember 2030 endet. Über einen Zeitraum von sechs Jahren sollen technische, organisatorische und inhaltliche Aspekte des Verfahrens geprüft werden. Dazu werden in zwei aufeinander folgenden zweijährigen Erfassungszeiträumen Daten mittels einer fallbezogenen Dokumentation der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und mittels einer Patientenbefragung erhoben, ausgewertet und berichtet.
    Die Erprobung unterliegt einer wissenschaftlichen Begleitevaluation durch das IQTIG. 
    Ein zentrales Element der regionalen Erprobung ist die Durchführung von Regionalkonferenzen unter Einbindung der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie der Fachöffentlichkeit. Ab dem Vorliegen der ersten Ergebnisse im dritten Jahr der Erprobung werden auf den Regionalkonferenzen die vorläufigen Ergebnisse berichtet und gemeinsam diskutiert.
    Nach Ablauf des Erprobungszeitraums entscheidet der G-BA über die bundesweite Einführung des QS-Verfahrens.
    Diese Pressemitteilung steht auch als PDF-Download zur Verfügung.

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    Pressemitteilungen Aktuelles
    news-1922 Mon, 29 Sep 2025 12:03:00 +0000 IQTIG veröffentlicht aktualisierte Liste von Zertifikaten und Siegeln für den Bundes-Klinik-Atlas https://iqtig.org/news/iqtig-veroeffentlicht-aktualisierte-liste-von-zertifikaten-und-siegeln-fuer-den-bundes-klinik-atlas/ Berlin, 29. September 2025 - Das IQTIG hat eine aktualisierte Liste von Zertifikaten und Qualitätssiegeln aus dem Bereich der stationären Gesundheitsversorgung, die im Bundes-Klinik-Atlas des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) abgebildet werden, veröffentlicht. Nach der zweiten Bewertungsrunde dieses Jahres hat das IQTIG weitere 27 Zertifikate als aussagekräftig bewertet. Damit sind insgesamt 84 Zertifikate und Qualitätssiegel vom IQTIG gelistet. „Mit den neuen 27 Zertifikaten wird die Informationsbasis für Patientinnen und Patienten noch einmal deutlich erweitert“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Das stärkt ihr Selbstbestimmungsrecht und die Möglichkeit, bei medizinischen Eingriffen gut informierte Entscheidungen zu treffen. Damit setzt der Bundes-Klinik-Atlas auch einen wichtigen Impuls zur Weiterentwicklung der externen datengestützten Qualitätssicherung.“
    Das IQTIG prüft und identifiziert Zertifikate, die eine hohe Aussagekraft in Bezug auf die Qualität der Behandlung in dem jeweiligen Krankenhaus haben können und so für Patientinnen und Patienten bei der Wahl einer geeigneten Einrichtung relevant sind. 

    Die Prüfung des IQTIG bewertet Zertifikate dafür anhand von 17 Kriterien, die Anforderungen an Inhalt, Prüfverfahren und Entscheidungsprozesse umfassen. Erfüllen Zertifikate alle 17 Kriterien, können sie im Bundes-Klinik-Atlas veröffentlicht werden. Grundlage dafür ist § 135d SGB V, eingeführt durch das Krankenhaustransparenzgesetz (KHTG) vom 27. März 2024.
    Die Zertifikatsbewertung ist ein regelmäßiger Prozess, der zweimal jährlich vom IQTIG durchgeführt wird. Das IQTIG wurde vom Bundesgesundheitsministerium damit beauftragt, die Qualität der stationären Versorgung durch einen Bundes-Klinik-Atlas zu fördern. Der Bundes-Klinik-Atlas wird vom Bundesgesundheitsministerium betrieben. Das IQTIG und das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) liefern Qualitätsdaten zu. Diese QS-Daten werden schrittweise nach einem Stufenplan der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.
    Diese Pressemitteilung steht auch als PDF-Download zur Verfügung.

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    Pressemitteilungen Aktuelles