Gynäkologische Operationen (QS GYN-OP)

Gynäkologische Operationen umfassen generell alle Operationen an den inneren weiblichen Geschlechtsorganen. Das vorliegende QS­-Verfahren betrachtet die stationär durchgeführten Operationen bei allen Patientinnen ab einem Alter von elf Jahren und fokussiert hierbei Operationen am Eierstock (Ovar) bzw. an Eierstöcken und Eileitern (Adnexe).

Eine gute Versorgungsqualität bei diesen Operationen hat für die behandelten Patientinnen eine hohe Relevanz, da diese Operationen – insbesondere die Entfernung des Ovars oder der Adnexe – die Fruchtbarkeit (Fertilität) sowie den Zeitpunkt des Eintritts in die Menopause beeinflussen können.
Bauchspiegellungen (Laparoskopien) gelten als minimal-invasive Operationen mit einem vergleichsweise geringen Risiko. Dennoch können Komplikationen nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Zu den schwerwiegendsten Komplikationen bei einer laparoskopischen Operation zählen Verletzungen umliegender Organe, die teilweise mit einer erheblichen Morbidität der Patientinnen einhergehen.

Zudem beinhaltet das QS-Verfahren eine Patientenbefragung zur „Prozessqualität der Indikationsstellung der Hysterektomien bei benignen Erkrankungen aus Patientensicht“. Ziel dieser Befragung ist die Verbesserung der Versorgungsqualität hinsichtlich der Indikationsstellung bei Patientinnen, bei denen die Gebärmutter aufgrund einer gutartigen Erkrankung im Krankenhaus entfernt wurde.

Der Start der Patientenbefragung ist für Januar 2027 geplant. 

Auswertung und Rechenregeln

Gynäkologische Operationen (GYN-OP)

Vorläufige Rechenregeln, mit denen die Ergebnisse der Auffälligkeitskriterien berechnet werden. Prospektive Rechenregeln für Auffälligkeitskriterien

Regeln, nach denen die Ergebnisse von Qualitätsindikatoren und Kennzahlen für die endgültige Jahresauswertung berechnet werden. Endgültige Rechenregeln

Vorläufige Regeln, nach denen die Ergebnisse von Qualitätsindikatoren und Kennzahlen berechnet werden. Prospektive Rechenregeln

Rechenregeln, mit denen die Ergebnisse der Auffälligkeitskriterien für die Jahresauswertung berechnet wurden. Endgültige Rechenregeln für Auffälligkeitskriterien

Die Bundesauswertung enthält für ein Auswertungsmodul die Ergebnisse der Jahresauswertung auf Bundesebene. Bundesauswertung

Ausführlichere Beschreibung von Risikoadjustierungsmodellen, die zu den endgültigen Rechenregeln gehören und die in der Bundesauswertung verwendet werden. Modellsteckbrief

Gynäkologische Operationen: Patientenbefragung Hysterektomie (GYN-OP-PHYST)

Vorläufige Regeln, nach denen die Ergebnisse von Qualitätsindikatoren und Kennzahlen berechnet werden. Prospektive Rechenregeln

Validierter Fragebogen

Das IQTIG hat im Auftrag des G-BA folgenden validierten Fragebogen entwickelt. Die dort abgebildeten Themen werden in einem mehrstufigen Entwicklungsprozess festgelegt. Weitere Informationen für Patientinnen und Patienten sowie für Leistungserbringer finden Sie unter den Zusatzinformationen. 

Die Fragebögen sind urheberrechtlich geschützt. Eine Nutzung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des G-BA gestattet. 
Eine kommerzielle Nutzung ist ausgeschlossen.

Patientenbefragung Hysterektomie (PHYST)

Spezifikation

Gynäkologische Operationen (15/1)

Die Ausfüllhinweise dienen als Hilfestellung bei der Dokumentation durch den Anwender. Ausfüllhinweise

Bildet anhand von Fragen und Antwortmöglichkeiten ab, welche Daten durch den Leistungserbringer dokumentiert werden müssen. Dokumentationsbogen

Die Anwenderinformation bildet ab, wann eine Dokumentationspflicht besteht. Anwenderinformation QS-Filter

Bundesqualitätsbericht

Die vollständigen Bundesqualitätsberichte sowie die QSEB-Anhangtabellen (Excel-Datei) des Bundesqualitätsberichts stehen hier zum Download zur Verfügung.

Zusatzinformationen